Arbeitssicherheit Verhütung von Arbeitsunfällen: Was Sie als Arbeitgeber wissen müssen

Die Verhütung von Arbeitsunfällen ist eine gesetzliche Pflicht für jedes Unternehmen. Das gilt ab dem ersten Mitarbeiter. Sie müssen Maßnahmen ergreifen, um dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) und den Unfallverhütungsvorschriften der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) gerecht zu werden. Dies sind die DGUV-Vorschriften 1 bis 3. Im Falle einer Prüfung durch die Berufsgenossenschaft müssen Unternehmer, die keine Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen getroffen haben, mit Bußgeldern rechnen. In diesem Artikel erfahren Sie, was Sie zur Verhütung von Arbeitsunfällen wissen müssen.

Warum Unternehmen die Verhütung von Arbeitsunfällen ernst nehmen müssen?

Berufskrankheiten und Unfälle am Arbeitsplatz haben allein in den Jahren 2015 bis 2017 in 2.616.649 Fällen zu längeren Krankheiten oder sogar zur Berufsunfähigkeit geführt (Quelle: Statistik der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)). Für Unternehmen ist die Verhütung von Arbeitsunfällen sowie die Ergreifung vorbeugender Maßnahmen gegen Berufskrankheiten, eine elementare Pflicht, deren Einhaltung durch die Berufsgenossenschaften kontrolliert wird. Verstöße gegen die Vorschriften zur Unfallverhütung können empfindliche Bußgelder nach sich ziehen. Die von den Kontrollinstanzen verhängten Maßnahmen können bis zur Betriebsschließung gehen.

Was sie im Fall einer Kontrolle wissen müssen!

Wenn es um die Verhütung von Arbeitsunfällen geht, kennen die Berufsgenossenschaften keine Kulanz. Deshalb können Verstöße gerade in diesem Bereich schnell in erhebliche Bußgelder – bis 5 % des weltweiten Jahresumsatzes Ihres Unternehmens – münden. Bereits für Betriebe mit nur einem Mitarbeiter beträgt der Regelsatz – nur für den Umstand „keine Gefährdungsbeurteilung vorhanden und/oder ist älter als 365 Tage“ immerhin 5.000 Euro. Wenn die Berufsgenossenschaft bei Ihnen Mängel bei der Verhütung von Arbeitsunfällen beanstandet, gilt es, folgende Schritte zu unternehmen:

  • 1. Erstellen Sie Gefährdungsbeurteilungen für Ihre Arbeitsplätze
    Die Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen ist der erste und wichtigste Schritt, mit dem Sie gegenüber der Berufsgenossenschaft Ihre Bereitschaft zum Handeln demonstrieren. Für Gefährdungsbeurteilungen gibt es keine vorgeschriebene Form. Sie können sie gemeinsam mit Mitarbeitern, zum Beispiel in Form eines Work-Shops, erstellen. In der Gefährdungsbeurteilung werden alle potenziellen Risiken für die Arbeitssicherheit an einem Arbeitsplatz aufgelistet. Und es werden die arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren erfasst. Diese werden nach ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und der Höhe des potenziellen Schadens bewertet. Die Deutsche Mittelstandsschutz GmbH unterstützt Sie vor Ort, eine Gefährdungsbeurteilung mithilfe von Fachkräften für Arbeitssicherheit zu erstellen. Sie erhalten damit Rechtssicherheit gegenüber der kontrollierenden Instanz.
  • 2. Bestellen Sie eine Fachkraft für Arbeitssicherheit
    Die Bestellung einer Fachkraft für Arbeitssicherheit ist eine der wichtigsten gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen. Kleine und mittlere Unternehmen greifen hierbei oft auf externe Fachkräfte zurück. Die Dienstleistungen der Deutschen Mittelstandsschutz GmbH umfassen unter anderem die Bestellung einer Fachkraft für Arbeitssicherheit, die gemeinsam mit betroffenen Unternehmen Risiken für die Arbeitssicherheit analysiert und konkrete Maßnahmen jährlich neu erarbeitet.
  • 3. Erstellung eines Maßnahmen- und Aktionsplans
    Demonstrieren Sie gegenüber der Berufsgenossenschaft, dass Sie konkrete Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen ergreifen und umsetzen. Berufsgenossenschaften kontrollieren regelmäßig, ob die Maßnahmen wirklich umgesetzt wurden.

Die Deutsche Mittelstandsschutz GmbH unterstützt Unternehmen jeder Größe dabei, die Verhütung von Arbeitsunfällen schnell, einfach und kostengünstig zu realisieren. Unternehmen, die durch die Berufsgenossenschaften kontrolliert wurden, erhalten schnelle Hilfe. Experten für Arbeitssicherheit erstellen gemeinsam mit Unternehmen die Gefährdungsbeurteilungen, arbeiten einen Maßnahmenplan aus und unterstützen das Unternehmen dabei, diese Maßnahmen umzusetzen. Das Ziel ist die Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften zur Verhütung von Arbeitsunfällen. Mit der Hilfe der Deutschen Mittelstandsschutz GmbH erfüllen Sie immer das Minimum dessen, was Ihre Berufsgenossenschaft von Ihnen fordert. Damit sparen Sie Geld und schaffen Rechtssicherheit nach Maß.

Soforthilfe bei Betriebsprüfungen

Hat die Berufsgenossenschaft eine Kontrolle Ihres Unternehmens angekündigt?

Oder liegen vielleicht bereits Fristsetzungen für den Nachweis geeigneter Sicherheitsmaßnahmen oder sogar Bußgeldandrohungen vor?

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