Arbeitssicherheit Die DGUV-Vorschrift 2 einfach erklärt

Die die DGUV-Vorschrift 2 konkretisiert das Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG). Die Unfallverhütungsvorschrift „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ konkretisiert die Anforderungen an die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung von Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Verwaltungen. Die Einhaltung der DGUV-Vorschrift 2 wird durch die Berufsgenossenschaften in Deutschland kontrolliert. Unternehmen, die die Vorschriften nicht beachten, müssen mit zum Teil empfindlichen Bußgeldern rechnen.

Was ist die DGUV-Vorschrift 2?

Das Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) geregelt die Bestellung von Betriebsärzten und die Bestellung von Fachkräften für Arbeitssicherheit In vielen Bereichen ist das Gesetz recht allgemein gehalten und lässt Spielräume. Damit Beschäftigten von Unternehmen, Betrieben, Bildungseinrichtungen und Verwaltungen ein einheitlicher Schutz zukommt, wurde das Gesetz in Form der DGUV-2-Vorschrift konkretisiert. Die DGUV zwei Vorschrift besagt im Kern folgendes:

  • Um für die Beschäftigten aller Betriebe, Bildungseinrichtungen und öffentlichen Verwaltungen einen einheitlichen Standard bei der Arbeitssicherheit zu gewährleisten, wird das Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) einheitlich konkretisiert.
  • Betriebe jeder Größe, selbst Kleinbetriebe, brauchen eine betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung.
  • Grundlage der Betreuung ist die sogenannte „Gefährdungsbeurteilung. In ihr wird aufgezeigt, welchen Gefährdungen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen am Arbeitsplatz ausgesetzt sind. Die DGUV-Vorschrift 2 besagt im Kern: je gefährlicher der Arbeitsplatz, desto umfangreicher die Betreuung.

Unternehmen, die erstmals durch eine Berufsgenossenschaft bezüglich der Einhaltung der DGUV-Vorschrift 2 kontrolliert werden, werden mit zwei für sie neuen Begriffen konfrontiert: die sogenannte „Regelbetreuung“, die Grundbetreuung sowie der „betriebsspezifische Betreuungsanteil“. Was sich dahinter genau verbirgt, lesen Sie in den folgenden Abschnitten. Die Deutsche Mittelstandsschutz bietet einen schnellen, einfachen und kostengünstigen Weg an, den Anforderungen der DGUV-2-Vorschrift gerecht zu werden. Die Bestellung eines Betriebsarztes sowie einer Fachkraft für Arbeitssicherheit erfolgt innerhalb weniger Stunden. Bei akut einzuhaltenden Fristen können die entsprechenden Experten innerhalb von 48 Stunden das Unternehmen besuchen und gemeinsam mit den Verantwortlichen eine Gefährdungsbeurteilung erstellen. Unternehmen vermeiden dadurch Bußgelder und im schlimmsten Fall sogar eine Betriebsschließung.

Die Grundsätze der DGUV-Vorschrift 2

Die DGUV-Vorschrift 2 setzt auf einen modernen, bedarfsorientierten Arbeitsschutz. Während es früher feste Zeiten gab, zu denen ein Betriebsarzt oder eine Fachkraft für Arbeitssicherheit ein Unternehmen aufsuchte, spricht die DGUV-Vorschrift 2 von einem betriebsindividuellen und bedarfsorientierten Vorgehen. Was heißt das? Ein Unternehmen der Chemiebranche, bei dem Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen täglich Gefahrstoffen und giftigen Dämpfen ausgesetzt sein könnten, wird intensiver betreut als eine Werbeagentur mit vier Angestellten.

Zudem setzt die DGUV-Vorschrift 2 auf eine hohe Eigenverantwortung von Unternehmen. Diesen Prinzipien folgt der Ansatz der Deutschen Mittelstandsschutz GmbH. Statt Unternehmen hohe bürokratische Kosten aufzubürden, suchen die Experten der Deutschen Mittelstandschutz gemeinsam mit betroffenen Unternehmen nach schlanken, kostengünstigen und für die Arbeitssicherheit hochwirksamen Wegen, die DGUV-Vorschrift 2 umzusetzen. Um die Kosten für Unternehmen transparent und kalkulierbar zu machen, stellt die deutsche Mittelstandschutz einen frei verfügbaren Kostenrechner zur Verfügung. Mit diesem können Unternehmen schnell und einfach die Kosten kalkulieren, die voraussichtlich auf sie zukommen.

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Regelbetreuung, Grundbetreuung, alternative Betreuung: was heißt das?

Die DGUV-Vorschrift 2 sieht unterschiedliche Betreuungsmodelle vor. Alle Unternehmen, selbst Kleinstbetriebe mit weniger als 10 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, benötigen eine Betreuung durch einen Betriebsarzt und einer Fachkraft für Arbeitssicherheit. Für Unternehmen mit einer Beschäftigtenanzahl von weniger als 10 gilt also eine Grundbetreuung sowie eine anlassbezogene Betreuung. Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl zwischen 11 und 50 benötigen eine Grundbetreuung sowie eine betriebsspezifische Betreuung.

Was ist die Grundbetreuung? Unternehmen müssen in ihren Betrieben Inhalt und Umfang einer Betreuung festlegen. In der Grundbetreuung werden Arbeitgeber dabei unterstützt, ihre im Arbeitsschutzgesetz festgelegten Pflichten zu erfüllen. Die Grundbetreuung kann als eine Art Basisschutz bezeichnet werden. Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit werden bestellt und stehen der Unternehmensleitung als Ansprechpartner zur Verfügung. Bei vereinbarten Gesprächen vor Ort wird eine Gefährdungsbeurteilung erstellt, Sicherheitsrisiken werden ermittelt, Maßnahmen zur Erhöhung der Arbeitssicherheit vorgeschlagen. Dabei sind nicht alle Unternehmen gleich. Je nach Gefährdungsgrad der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen gibt es drei Gruppen, in die Unternehmen eingeteilt werden:

  • Gruppe eins: Die Einsätze für die Grundbetreuung wird mit 2,5 Einsatzstunden pro Jahr je Beschäftigten/Beschäftigter berechnet. In der mittleren Gruppe (Gruppe zwei) sind 1,5 Einsatzstunden, in der Gruppe mit der geringsten Gefährdung (Gruppe drei) sind es 0,5 Einsatzstunden pro Jahr je Beschäftigten. Die Deutsche Mittelstandsschutz sichert Unternehmen den vollen Umfang der Grundbetreuung zu. Unternehmen erhalten ein Zertifikat über die Bestellung eines Betriebsarztes und einer Fachkraft für Arbeitssicherheit. Dieses Zertifikat dient als Nachweis gegenüber der kontrollierenden Berufsgenossenschaft.

Betriebsspezifische Betreuung: Jedes Unternehmen ist individuell. Arbeitsschutz lässt sich – neben der Grundbetreuung – nur realisieren, indem individuell für Unternehmen Risiken ermittelt werden. Dies mündet in den betriebsspezifischen Teil der Betreuung. Die Deutsche Mittelstandschutz arbeitet mit Unternehmen gemeinsam das Konzept für eine betriebsspezifische Betreuung. Auch hier gilt der Grundsatz: hohe Standards beim Arbeitsschutz, verbunden mit einer einfachen, schnellen und kostengünstigen Umsetzung.

  • Was ist die Regelbetreuung? Die „Regelbetreuung“ ist der Begriff, unter dem in der DGUV-Vorschrift 2 die Grundbetreuung und die betriebsspezifische Betreuung zusammengefasst werden.
  • Was ist die Alternative Betreuung? Auch Kleinunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten unterliegen der DGUV-Vorschrift 2. Der Unterschied: Unternehmen bis zu 10 Beschäftigten können ein Betreuungskonzept umsetzen, bei dem die Mindesteinsatzzeiten pro Beschäftigten und Jahr nicht mehr festgelegt werden. Bei der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung in diesen Kleinstunternehmen stehen die im Betrieb real vorliegenden Gefährdungen im Mittelpunkt. Die Alternative Betreuung erfolgt bedarfsgerecht auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung. Für Kleinstbetriebe hat die Deutsche Mittelstandsschutz ein spezielles Konzept entwickelt, das den Besonderheiten von Kleinstbetrieben Rechnung trägt: Unterstützung bei der Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung, Beratung anhand der wirklichen betrieblichen Erfordernisse. Schnell, effizient und kostengünstig

Fazit: Die DGUV-Vorschrift 2 sichert einen einheitlichen Arbeitsschutz in allen Unternehmen

Egal ob Kleinstbetrieb mit drei Beschäftigten oder großer Konzern: Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sollen sich darauf verlassen können, dass ihr Leben und ihre Gesundheit durch ein einheitliches Vorgehen in diesen Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Verwaltungen geschützt werden. Für Unternehmen soll dies einfacher und unbürokratischer als früher umgesetzt werden. Die DGUV-Vorschrift 2 ist eine Reform früherer Vorschriften, die deutlich starrer waren. Experten der Deutschen Mittelstandsschutz beraten Sie unverbindlich zu Ihren Pflichten als Unternehmer beziehungsweise Verantwortliche im Unternehmen. Bei einer Kontrolle durch die Berufsgenossenschaften erhalten Unternehmen schnelle, einfache und kostengünstige Unterstützung. Die Deutsche Mittelstandsschutz bietet Rechtssicherheit bei der Umsetzung der DGUV-Vorschrift 2.

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