Arbeitssicherheit Arbeitsschutzbetreuung leicht gemacht

Um ihren gesetzlichen Pflichten zum Arbeitsschutz nachzukommen, setzen viele Unternehmen auf eine Arbeitsschutzbetreuung durch externe Dienstleister. Wer sich einer Arbeitsschutzbetreuung unterzieht, hat viele Vorteile: Potenzielle rechtliche Risiken durch eine Verletzung des Arbeitssicherheitsgesetzes oder der DGUV-Vorschrift 2 werden dauerhaft vermieden. Die Geschäftsleitung erlangt Rechts- und Revisionssicherheit.

Doch was genau geschieht, wenn Unternehmen eine Arbeitsschutzbetreuung in Form einer Fachkraft für Arbeitssicherheit schriftlich bestellen – so wie es der Gesetzgeber vorsieht. In diesem Artikel erhalten Sie Antworten. Falls Sie gerade durch eine Berufsgenossenschaft geprüft werden, erhalten Sie 12 wichtige Hinweise im kostenlosen E-Book der Deutschen Mittelstandsschutz GmbH, das Sie hier kostenlos herunterladen können.

Warum bedarf es einer Arbeitsschutzbetreuung?

Das Arbeitssicherheitsgesetz (ASIG) verpflichtet Unternehmen jeder Größe, eine Fachkraft für Arbeitssicherheit und einen Betriebsarzt schriftlich zu bestellen. Gerade kleinere Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern erfahren von dieser Pflicht häufig erst durch eine Kontrolle der Berufsgenossenschaft. Viele versuchen, selbst eine Lösung für die rechtlichen Fragen beim Arbeitsschutz zu finden. Eine Betreuung hat jedoch viele Vorteile: Sie hilft, eine bedarfsorientierte Begleitung sicherzustellen. Das heißt: Es wird nur die Betreuungsform gewählt, die nach den sicherheitstechnischen Anforderungen des Unternehmens relevant sind. Nicht jedes Unternehmen muss bei der Arbeitsschutzbetreuung die gleiche Intensität verfolgen. Betriebe, deren Arbeitsplätze aufgrund des Risikoprofils gefährlicher sind als andere, brauchen eine andere Arbeitsschutzbetreuung als die, in denen die Gefährdungen gering sind.

Ziel der Arbeitsschutzbetreuung ist, jedem Mitarbeitenden ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld zu gewährleisten. Auch wenn die gesetzlichen Anforderungen gerade für Kleinst- und Kleinbetriebe übertrieben erscheinen mögen, steckt dahinter eine Philosophie des Gesetzgebers. Nicht nur Mitarbeitende in großen Unternehmen und Konzernen sollen die Vorteile des Arbeitsschutzes genießen können, sondern auch diejenigen, die in kleinen Unternehmen arbeiten. Der Gleichheitsgrundsatz aus dem Grundgesetz findet hier Anwendung. Würden die Vorschriften zum Arbeitsschutz nur für große Unternehmen und Konzerne gelten, würden diese viele gefährliche Arbeiten an Subunternehmen mit weniger Beschäftigten und einem geringeren Niveau der Arbeitssicherheit auslagern. Daher sind Verantwortliche in Unternehmen ab einer Betriebsgröße von nur einem Angestellten verpflichtet, die Vorschriften des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG) und der DGUV 2 einzuhalten.

Jedoch gibt es unterschiedliche Formen der Arbeitsschutzbetreuung. Eine Zahnärztin mit einer Sprechstundenhilfe muss den gesetzlichen Anforderungen zwar entsprechen, kann jedoch eine andere Betreuungsform wählen als beispielsweise große Unternehmen. So müssen der Betriebsarzt und die Fachkraft für Arbeitssicherheit zwar schriftlich bestellt sein. Sie betreuen das Unternehmen jedoch häufig nur im Bedarfsfall. Wie hoch die Investitionen Ihres Unternehmens in eine Arbeitsschutzbetreuung ist, erfahren Sie schnell und einfach mit dem Online-Kostenrechner. Die Bestellung eines Betriebsarztes und einer Fachkraft für Arbeitssicherheit – Grundpfeiler der Betreuung im Arbeitsschutz – ist viel günstiger und einfacher zu realisieren, als viele Verantwortliche denken.

Die Arbeitsschutzbetreuung in der Praxis

Der Gesetzgeber unterscheidet zwischen der Regelbetreuung und der Alternativen Betreuung. Die Unterschiede sehen Sie in dieser Tabelle:

Hat die Berufsgenossenschaft eine Kontrolle Ihres Unternehmens angekündigt?

Oder liegen vielleicht bereits Fristsetzungen für den Nachweis geeigneter Sicherheitsmaßnahmen oder sogar Bußgeldandrohungen vor?

Soforthilfe bei Betriebsprüfungen
Unternehmensgröße Regelbetreuung Alternative Betreuung
< 10 Mitarbeitende Ja, Grundbetreuung und Anlassbezogene Betreuung sind vorgeschrieben Ja, entsprechend der sogenannten UVT-Regelung
11- 50 Mitarbeitende Grundbetreuung und Betriebsspezifische Betreuung sind erforderlich Ja, entsprechend der UVT-Regelung (siehe unten)
> 50 Mitarbeitende Grundbetreuung und Betriebsspezifische Betreuung sind erforderlich Nein

Arbeitsschutzbetreuung für Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitenden

Gerade für kleine Unternehmen ist die Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften in der Vergangenheit schwierig gewesen. Die Neufassung der DGUV-Vorschrift 2 hat eine Reihe von Erleichterungen gebracht. Kleine Unternehmen müssen sowohl einen Betriebsarzt wie auch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit schriftlich bestellen. Die Grundbetreuung sieht jedoch keine festen Einsatzzeiten für Betriebsärzte oder Fachkräfte für Arbeitssicherheit vor. Unternehmen, bei denen durch die Gefährdungsbeurteilung ein höheres Maß an Gefahren für die Beschäftigten ermittelt wurde, werden häufiger betreut als diejenigen mit einem geringen Risikoprofil. Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitenden dürfen eine „Alternative Betreuung“ in Anspruch nehmen. Diese sieht eine bedarfsorientierte betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung vor. Durch Motivation und Informationsmaßnahmen sowie Fortbildungen wird der Arbeitsschutz in der Betreuung realisiert. Deutlich mehr als bei größeren Unternehmen liegt bei Kleinunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten die Verantwortung in den Händen des Unternehmens. Die Deutsche Mittelstandsschutz GmbH unterstützt Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitenden, ihren gesetzlichen Anforderungen schnell, einfach und kostengünstig gerecht zu werden. Kontaktieren Sie die Deutsche Mittelstandsschutz GmbH und lernen Sie deren Betreuungsmodelle für Kleinstunternehmen kennen.

Arbeitsschutzbetreuung bei Unternehmen zwischen 11 und 49 Beschäftigten

Die Betreuung besteht aus zwei Elementen: der Grundbetreuung (wie bei kleinen Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten) sowie einem betriebsspezifischen Teil der Betreuung. In der Grundbetreuung gibt es eine sogenannte „Einsatzzeitvorgabe“ für Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit. Der betriebsspezifische Teil der Betreuung ist komplexer: Er richtet sich nach den konkreten Gefährdungsbedingungen für Beschäftigte. Auch hier kann (wie bei Kleinunternehmen) eine alternative Betreuung in Anspruch genommen werden. Die Deutsche Mittelstandsschutz GmbH unterstützt Unternehmen dabei, beide Formen der Betreuung (Grundbetreuung und betriebsspezifische Betreuung) so effizient wie möglich umzusetzen.

Die Deutsche Mittelstandsschutz GmbH unterstützt Unternehmen ab einer Betriebsgröße von 50 Mitarbeitern durch ein Angebot aus einer Hand. Sowohl der Betriebsarzt wie auch die Fachkraft für Arbeitssicherheit werden schriftlich bestellt und betreuen das Unternehmen in allen Fragen des Arbeitsschutzes. Durch eine maßgeschneiderte Lösung erfüllen Unternehmen, die mit der Deutschen Mittelstandsschutz GmbH zusammenarbeiten, eine weitere wichtige gesetzliche Anforderung. Der Gesetzgeber fordert einen engen Austausch zwischen Betriebsarzt und Fachkräften für Arbeitssicherheit.

Im Falle einer Kontrolle durch die Berufsgenossenschaft benötigen Unternehmen schnelle Hilfe. Die Arbeitsschutzbetreuung muss in der Regel innerhalb weniger Tage (manchmal sogar innerhalb weniger Stunden) erfolgen, um Bußgelder zu vermeiden. Das Expertenteam der Deutschen Mittelstandsschutz GmbH steht bereit, um Unternehmen in dieser Phase schnellstmöglich zu helfen und Bußgelder abzuwenden. Durch ihre einfachen und kostengünstigen Angebotspakete ist die Deutsche Mittelstandsschutz GmbH der optimale Partner bei der Arbeitsschutzbetreuung.

Soforthilfe bei Betriebsprüfungen

Hat die Berufsgenossenschaft eine Kontrolle Ihres Unternehmens angekündigt?

Oder liegen vielleicht bereits Fristsetzungen für den Nachweis geeigneter Sicherheitsmaßnahmen oder sogar Bußgeldandrohungen vor?

Soforthilfe bei Betriebsprüfungen