Arbeitssicherheit Arbeitsschutz: Betreuung einfach gemacht

Um ihren gesetzlichen Pflichten zum Arbeitsschutz nachzukommen, setzen viele Unternehmen auf eine Arbeitsschutzbetreuung durch externe Dienstleister. Wer sich am Arbeitsschutz einer Betreuung unterzieht, hat viele Vorteile: potenzielle rechtliche Risiken durch eine Verletzung des Arbeitssicherheitsgesetzes oder der DGUV-Vorschrift 2 werden vermieden, bei Kontrollen durch die zuständige Berufsgenossenschaft erlangen Unternehmen Rechts-und Revisionssicherheit.

Doch was genau geschieht, wenn Unternehmen eine Arbeitsschutzbetreuung in Form einer Fachkraft für Arbeitssicherheit schriftlich bestellen – so wie es der Gesetzgeber vorsieht? Wie unterstützt eine Betreuung in Fragen des Arbeitsschutzes Unternehmen bei der Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung und wie sieht eine Regelbetreuung aus? In diesem Artikel erhalten Sie Antworten. Falls Sie gerade durch eine Berufsgenossenschaft geprüft werden, erhalten Sie zehn wichtige Hinweise in unserem kostenlosen E-Book das Sie hier kostenlos herunterladen können:

Warum brauchen Unternehmen eine Arbeitsschutzbetreuung?

Das Arbeitssicherheitsgesetzes (ASIG) verpflichtet Unternehmen jeder Größe, eine Fachkraft für Arbeitssicherheit und einen Betriebsarzt schriftlich zu bestellen. Gerade kleinere Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitende erfahren von dieser Pflicht häufig erst durch eine Kontrolle der Berufsgenossenschaft. Viele versuchen, selbst eine Lösung für die rechtlichen Fragen beim Arbeitsschutz zu finden. Betreuung hat jedoch viele Vorteile: Sie hilft, eine bedarfsorientierte Betreuung sicherzustellen. Das heißt: Es wird nur die Betreuungsform gewählt, die nach den sicherheitstechnischen Anforderungen des Unternehmens relevant sind. Denn nicht jedes Unternehmen muss bei der Arbeitsschutzbetreuung die gleiche Intensität verfolgen. Unternehmen, deren Arbeitsplätze aufgrund des Risikoprofils gefährlicher sind als andere, brauchen eine andere Arbeitsschutzbetreuung als die, in denen Gefährdungen gering sind.

Ziel Arbeitsschutzbetreuung ist es, jedem Mitarbeitenden ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld zu gewährleisten. Auch wenn die gesetzlichen Anforderungen gerade für Kleinst- und Kleinbetriebe übertrieben erscheinen mögen, steckt dahinter eine Philosophie des Gesetzgebers: Nicht nur Mitarbeitende in großen Unternehmen und Konzernen sollen die Vorteile des Arbeitsschutzes genießen können, sondern auch diejenigen, die in kleinen Unternehmen arbeiten. Ein weiterer Gedanke steckt dahinter: Würden die Vorschriften zum Arbeitsschutz nur für große Unternehmen und Konzerne gelten, würden diese viele gefährliche Arbeiten an Subunternehmen mit weniger Beschäftigten und einem geringeren Niveau der Arbeitssicherheit auslagern. Von daher sind Verantwortliche jedes Unternehmens ab einer Betriebsgröße von nur einem/einer Angestellten dazu verpflichtet, die Vorschriften des Arbeitssicherheitsgesetzes und der DGUV 2 einzuhalten.

Jedoch gibt es unterschiedliche Formen der Arbeitsschutzbetreuung. Eine Zahnärztin mit einer Sprechstundenhilfe muss den gesetzlichen Anforderungen zwar entsprechen, kann jedoch eine andere Betreuungsform wählen als beispielsweise große Unternehmen. So müssen der Betriebsarzt und die Fachkraft für Arbeitssicherheit zwar schriftlich bestellt sein, sie betreuen das Unternehmen jedoch häufig nur im Bedarfsfall. Näheres dazu lesen Sie im kommenden Absatz. Wie hoch die Investitionen Ihres Unternehmens in eine Arbeitsschutzbetreuung ist, erfahren Sie schnell und einfach mit unserem Kostenrechner. Die Bestellung eines Betriebsarztes und einer Fachkraft für Arbeitssicherheit – die Grundpfeiler der Betreuung im Arbeitsschutz – ist viel günstiger und einfacher zu realisieren als es viele Verantwortlichen Unternehmen denken.

Mängel bei der Betriebsrevision nach dem Arbeitsschutzgesetz abstellen

Unternehmen, die durch die Berufsgenossenschaft kontrolliert werden, können die beanstandeten Mängel schnell und einfach beseitigen. Bereits die Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung sowie die schriftliche Bestellung eines Betriebsarztes sowie einer Fachkraft für Arbeitssicherheit bringt eine hohe Rechtssicherheit. Die Deutsche Mittelstandsschutz GmbH hat sich darauf spezialisiert, Unternehmen in dieser Situation schnelle, einfache und kostengünstige Unterstützung zu bieten. Unternehmen, die die Grundsätze des Arbeitsschutzgesetzes beachten, brauchen eine Betriebsrevision nach dem Arbeitsschutzgesetz nicht zu fürchten.

Die Arbeitsschutzbetreuung in der Praxis

Der Gesetzgeber unterscheidet zwischen der sogenannten Regelbetreuung und der alternativen Betreuung. Die Unterschiede sehen Sie in dieser Tabelle, die die unterschiedlichen Betreuungsmodelle erklärt:

Hat die Berufsgenossenschaft eine Kontrolle Ihres Unternehmens angekündigt?

Oder liegen vielleicht bereits Fristsetzungen für den Nachweis geeigneter Sicherheitsmaßnahmen oder sogar Bußgeldandrohungen vor?

Soforthilfe bei Betriebsprüfungen
Unternehmensgröße Regelbetreuung Alternative Betreuung
< 10 Mitarbeitende Ja, Grundbetreuung und Anlassbezogene Betreuung sind vorgeschrieben Ja, entsprechend der sogenannten UVT-Regelung
11- 50 Mitarbeitende Grundbetreuung und Betriebsspezifische Betreuung sind erforderlich Ja, entsprechend der UVT-Regelung
> 50 Mitarbeitende Grundbetreuung und Betriebsspezifische Betreuung sind erforderlich Nein

Arbeitsschutzbetreuung für Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitenden

Gerade für kleine Unternehmen ist die Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften in der Vergangenheit schwierig gewesen. Die Neufassung der DGUV-Vorschrift (DGUV-Vorschrift 2) hat eine Reihe von Erleichterungen gebracht. Kleine Unternehmen müssen sowohl einen Betriebsarzt wie auch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit schriftlich bestellen. Die sogenannte Grundbetreuung sieht jedoch keine festen Einsatzzeiten für Betriebsärzte oder Fachkräfte für Arbeitssicherheit vor. Unternehmen, bei denen durch die Gefährdungsbeurteilung ein höheres Maß an Gefahren für die Mitarbeitenden ermittelt wurde, werden häufiger betreut als diejenigen mit einem geringen Risikoprofil. Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitenden dürfen eine sogenannte „Alternative Betreuung“ in Anspruch nehmen. Diese sieht eine bedarfsorientierte betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung vor. Durch Motivation und Informationsmaßnahmen sowie Fortbildungsmaßnahmen wird der Arbeitsschutz in der Betreuung realisiert. Deutlich mehr als bei größeren Unternehmen liegt bei Kleinunternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitenden die Verantwortung in den Händen des Unternehmens. Die Deutsche Mittelstandsschutz GmbH unterstützt Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitenden, ihren gesetzlichen Anforderungen schnell, einfach und kostengünstig gerecht zu werden. Kontaktieren Sie uns und lernen Sie unsere Betreuungsmodelle für Kleinstunternehmen kennen.

Arbeitsschutzbetreuung bei Unternehmen zwischen 11und 15 Mitarbeitenden

Die Betreuung besteht aus zwei Elementen: der Grundbetreuung (wie bei kleinen Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitenden) sowie einem betriebsspezifischen Teil der Betreuung. In der Grundbetreuung gibt es eine sogenannte „Einsatzzeitvorgabe“ für Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit. Der betriebsspezifische Teil der Betreuung ist komplexer: Er richtet sich nach den konkreten Gefährdungsbedingungen für Beschäftigte. Auch hier kann (wie bei Kleinunternehmen) eine alternative Betreuung in Anspruch genommen werden. Die Deutsche Mittelstandsschutz GmbH unterstützt Unternehmen dabei, beide Formen der Betreuung (Grundbetreuung und betriebsspezifische Betreuung) so effizient wie möglich umzusetzen.

Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden

Die Grundsätze der Regelbetreuung sind analog zu denen bei einer Mitarbeitendenanzahl zwischen 11 und 50. Jedoch entfällt hier das Modell der alternativen Betreuung. Die Deutsche Mittelstandsschutz GmbH unterstützt Unternehmen ab einer Betriebsgröße von 50 Mitarbeitenden durch ein Angebot aus einer Hand: Sowohl der Betriebsarzt wie auch die Fachkraft für Arbeitssicherheit werden schriftlich bestellt und betreuen das Unternehmen in allen Fragen des Arbeitsschutzes. Durch das Angebot aus einer Hand erfüllen Unternehmen, die mit der Deutschen Mittelstandsschutz GmbH zusammenarbeiten, eine weitere wichtige gesetzliche Anforderung: der Gesetzgeber fordert einen engen Austausch zwischen Betriebsarzt und Fachkräften für Arbeitssicherheit.

Im Falle einer Kontrolle durch die zuständige Berufsgenossenschaft benötigen Unternehmen schnelle Hilfe. Die Arbeitsschutzbetreuung muss in der Regel innerhalb weniger Tage (manchmal sogar innerhalb weniger Stunden) erfolgen, um Bußgelder zu vermeiden. Das Expertenteam der Deutschen Mittelstandsschutz GmbH steht bereit, um Unternehmen in dieser Phase schnellstmöglich zu helfen und Bußgelder abzuwenden. Durch ihre einfachen und kostengünstigen Angebotspakete ist die Deutsche Mittelstandsschutz GmbH der optimale Partner bei der Arbeitsschutzbetreuung.

Soforthilfe bei Betriebsprüfungen

Hat die Berufsgenossenschaft eine Kontrolle Ihres Unternehmens angekündigt?

Oder liegen vielleicht bereits Fristsetzungen für den Nachweis geeigneter Sicherheitsmaßnahmen oder sogar Bußgeldandrohungen vor?

Soforthilfe bei Betriebsprüfungen