Arbeitsmedizinische Betreuung in Berlin Bestens versorgt von Anfang an

Wir bieten Ihnen eine maßgeschneiderte arbeitsmedizinische Betreuung. Nennen Sie uns Ihren individuellen Bedarf oder ermitteln Sie ihn gezielt gemeinsam mit unseren Experten. Schritt für Schritt unterstützen unsere Arbeitsmediziner Sie als fachkundige Berater und als externe Betriebsärzte vor Ort: von der ersten Betriebsbegehung bis hin zur Umsetzung der Maßnahmen zum Schutz der Sicherheit am Arbeitsplatz.

Die Leistungen im Überblick Arbeitsmedizin hält Ihre Mitarbeiter gesund

Wir unterstützen Sie in der Ausübung aller Pflichten durch professionelle Betriebsärzte, die im arbeitsmedizinischen Bereich Ihres Unternehmens anfallen. So können Sie sich ganz auf Ihr Tagesgeschäft konzentrieren.

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen in Berlin

Ausgehend von einer sorgfältigen Gefährdungsbeurteilung unterstützen wir Ihr Unternehmen bei der arbeitsmedizinischen Vorsorge. Unsere Betriebsärzte beraten Sie bei der Auswahl der richtigen Vorsorgeuntersuchungen. Dadurch wird sichergestellt, dass Ihre Mitarbeiter nicht durch psychische oder physische Erkrankungen am Arbeitsplatz beeinträchtigt werden. Darüber hinaus beraten wir Sie, in welchen zeitlichen Abständen arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen in Ihrem Unternehmen benötigt werden.

Visite vom Betriebsarzt am Arbeitsplatz

Gesunde Mitarbeiter sind ein entscheidender Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg Ihres Unternehmens. Umgekehrt ist ein gesundes Arbeitsklima ein Mehrwert für jeden Mitarbeiter. Unsere Betriebsärzte beraten Sie vor Ort in Berlin sowie an Standorten in ganz Deutschland, wie es um die Gesundheit Ihres Unternehmens bestellt ist. Einen Betriebsarzt zur Visite an den Arbeitsplatz zu bitten, zahlt sich aus, denn Sie halten Ihr Unternehmen fit und gesund.

Kontinuierliche Unterstützung im arbeitsmedizinischen Bereich

Betriebsbegehungen

Unsere Betriebsärzte überwachen Arbeitsschutz und Unfallverhütung in Ihrem Unternehmen. Dazu gehören Betriebsbegehungen, die in regelmäßigen Abständen oder bei Auffälligkeiten im arbeitsmedizinischen Bereich durchgeführt werden. Werden im Zuge dessen Mängel festgestellt, schlagen wir Ihnen Maßnahmen zu deren Beseitigung vor und unterstützen Sie bei der Umsetzung. Somit wird durch die Begehungen sichergestellt, dass die gesetzlichen Vorlagen rechtmäßig eingehalten werden.

Beratung von Mitarbeitern bei Wiedereingliederungsmaßnahmen

Wenn Mitarbeiter sechs Wochen oder länger krankgeschrieben sind, fällt ein normaler Einstieg zurück ins Arbeitsleben oftmals schwer. Daher haben Sie als Arbeitgeber die Pflicht, Mitarbeitern nach einer längeren Krankheitsphase ein sogenanntes Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) vorzuschlagen. In diesem Fall unterstützen wir Sie gerne bei der Beratung und stufenweisen Eingliederung Ihres Personals in den Berufsalltag.

Bei allen Fachfragen für Sie im Einsatz

Gespräche mit der Gewerbeaufsicht und Berufsgenossenschaft

Die Einhaltung der geltenden Arbeitsschutzvorschriften wird streng von der Gewerbeaufsicht und Berufsgenossenschaft kontrolliert. Für Außenstehende ist der rechtliche Aspekt dahinter teils nur schwer zu verstehen. Deshalb übernehmen wir anstehende Gespräche mit der Gewerbeaufsicht und Berufsgenossenschaft gerne für Sie.

Weiterhin müssen Sie als Arbeitgeber im Falle eines Arbeitsunfalls – der nie gänzlich zu vermeiden ist – einige Vorschriften einhalten. Hier müssen Sie den Betriebsarzt und die Fachkraft für Arbeitssicherheit über den Unfall informieren. Weiterhin hat der verunglückte Mitarbeiter das Recht auf eine Kopie der Unfallanzeige – Sie als Arbeitgeber müssen ihn darauf hinweisen. Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen auch hier bei der Einhaltung Ihrer Pflichten als Arbeitgeber.

Häufige Fragen Das müssen Sie zur Arbeitsmedizin wissen

Was sind die Aufgaben der arbeitsmedizinischen Vorsorge?

Die Mitarbeiter sind am Arbeitsplatz verschiedenen Risikofaktoren ausgesetzt. Dazu können greifbare Belastungen wie Lärm oder psychische Stressfaktoren gehören. Für den Arbeitsschutz der Mitarbeiter verpflichtet der § 1 des Arbeitssicherheitsgesetzes, kurz ASiG, jeden Unternehmer dazu, Fachkräfte für Arbeitssicherheit sowie Betriebsärzte zur Verfügung zu stellen. Die Einsatzzeit ist durch die DGUV streng geregelt, und zwar nach der Vorschrift 2, die im Januar 2011 erlassen wurde. Neben der DGUV wird der arbeitsmedizinische Schutz der Mitarbeiter unter anderem vom Arbeitsschutzgesetz und der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge festgelegt.

Ist die Betreuung durch einen Betriebsarzt in Berlin Pflicht?

Hätten Sie gewusst, dass Sie als Arbeitgeber in Ihrem Unternehmen in Berlin ab einem Mitarbeiter in der Pflicht stehen, eine Fachkraft für Arbeitssicherheit und einen Betriebsarzt zu bestellen? Diese Regelung findet sich sowohl im Arbeitssicherheitsgesetz als auch den Vorschriften der DGUV wieder. Das Ausmaß der durchzuführenden sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Vorsorgemaßnahmen richtet sich dabei nach der Anzahl der Arbeitnehmer eines Unternehmens. Weiterhin ist es Ihre Pflicht als Unternehmer, Ihren Mitarbeitern die Namen des Betriebsarztes und der Fachkraft für Sicherheit mitzuteilen.

Wie oft müssen arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt werden?

Laut der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge ist es Ihre Pflicht als Unternehmer, Ihren Mitarbeitern eine solche Vorsorge zuzusichern, bevor sie einer Tätigkeit nachgehen, die eine Gefährdung für die Gesundheit darstellt. Das Ziel dieser Präventivmaßnahme ist zum einen natürlich die Vorbeugung und der Schutz vor arbeitstechnischen Gefährdungen. Gleichzeitig soll auf die gesundheitliche Konstitution eines jeden Mitarbeiters Rücksicht genommen und Erkrankungen so wie früh wie möglich identifiziert werden. Die sogenannte Wiedereinbestellungsfrist wird vom Betriebsarzt nach Berücksichtigung der Vorsorgeuntersuchung, der Bedingungen am Arbeitsplatz und dem Gesundheitszustand für jeden einzelnen Mitarbeiter bestimmt.

Nach der ersten Vorsorgeuntersuchung muss die zweite innerhalb eines Jahres stattfinden. Die folgenden Vorsorgetermine müssen spätestens drei Jahre nach dem vorherigen terminiert werden, beziehungsweise müssen Sie Ihren Mitarbeitern diese Option zumindest anbieten. Wenn die Mitarbeiter gesundheitsgefährdenden Stoffen ausgesetzt sind, muss die zweite Vorsorge bereits nach einem halben Jahr durchgeführt werden. Beispiele dafür sind Arbeitsprozesse, bei denen die Mitarbeiter mit giftigen Stoffen arbeiten, die ein Risiko für die Atemwege oder die Haut darstellen können. Bei Auslandsaufenthalten, beispielsweise in den Tropen, bei denen eine Infektionsgefahr oder eine Belastung durch das Klima besteht, hat die zweite Vorsorge nach spätestens zwei Jahren durchgeführt beziehungsweise angeboten zu werden.

Der Anlass für eine ärztliche Beratung können auch präventive Impfmaßnahmen sein. In diesem Fall hängt der folgende Vorsorgetermin mit der Nachimpfung zusammen. Sollte ein Mitarbeiter die Impfung ablehnen, hat das eine verkürzte Wiedereinbestellungsfrist zur Folge. Gibt es mehrere Anlässe, die für eine Vorsorge sprechen, gilt die kürzeste festgelegte Frist für einen Folgetermin. Weitere Informationen zu dem Thema finden sich in der arbeitsmedizinischen Regel AMR 2.1.

Ist ein Betriebliches Eingliederungsmanagement Pflicht?

Als Arbeitgeber haben Sie seit dem Jahr 2004 die Pflicht, Mitarbeitern nach einer längeren Krankheitsphase ein sogenanntes Betriebliches Eingliederungsmanagement – BEM in der Kurzform – vorzuschlagen. Diese Maßnahme dient dazu, den Wiedereinstieg in das Berufsleben zu erleichtern und dem Arbeitnehmer die Chance zu geben, seinen Arbeitsplatz in Ihrem Unternehmen in Berlin behalten zu können.

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement ist in § 167 im Sozialgesetzbuch festgehalten. Die BEM-Maßnahme greift für alle Arbeitnehmer, die im Laufe eines Jahres mehr als sechs Wochen lang krankheitsbedingt ausfallen. Dabei kann es sich sowohl um eine ununterbrochene Erkrankungsphase als auch um einen wiederholten Ausfall handeln. Als Arbeitgeber müssen Sie sich mit der Frage beschäftigen, wie der Arbeitsunfähigkeit entgegengesteuert und diese in Zukunft vermieden werden kann. Im Detail ist gesetzlich nicht vorgesehen, wie der Arbeitgeber dies für den individuellen Fall umsetzen soll. Vorgegeben ist hingegen eine Zusammenarbeit mit dem Personal- oder Betriebsrat, sofern der Mitarbeiter dem zustimmt. Wenn der betroffene Mitarbeiter eine schwere Behinderung hat, wird auch die Schwerbehindertenvertretung hinzugezogen. Wenn nötig, wird der zuständige Betriebsarzt konsultiert. Weitere Parteien, die für den Bezug von Leistungen involviert werden können, sind Rehabilitationsträger für unterstützende Leistungen und das Integrationsamt bei Arbeitnehmern mit schweren Behinderungen.

Ist das Betriebliche Eingliederungsmanagement erfolgreich, werden die Sozialkassen entlastet: Einerseits, da die Zahlung von Krankengeld wegfällt und andererseits, weil keine Erwerbsminderungsrenten ausgezahlt werden müssen. Vor allem für ältere Arbeitnehmer ist eine Wiedereingliederungsmaßnahme sinnvoll, da diese es schwerer haben, einen neuen Arbeitsplatz zu finden.

Auch für Sie als Arbeitgeber in Berlin zahlt sich das BEM aus; die Gesundheit und das Leistungsvermögen werden unterstützt, Fehlzeiten können reduziert und Personalkosten gesenkt werden. Außerdem unterstützt das BEM den Erhalt von fachlich qualifizierten Mitarbeiter, die dem Unternehmen ansonsten verloren gehen würden.

Auch für die Mitarbeiter selbst ist das BEM eine überaus wichtige Maßnahme. Schließlich kann sie vor dem Verlust des Arbeitsplatzes und einer Frühverrentung schützen. Allerdings kann kein Mitarbeiter dazu gezwungen werden, am Betrieblichen Eingliederungsmanagement teilzunehmen, die Maßnahme erfolgt freiwillig.

Wie oft muss eine Gefährdungsbeurteilung erstellt werden?

Generell besteht seitens des Arbeitsschutzgesetzes keine Notwendigkeit, eine Gefährdungsbeurteilung zu wiederholen, wenn keine neuen, noch nicht dokumentierten Risikofaktoren vorliegen. Wenn sich aufgrund von Änderungen gesundheitliche oder sicherheitstechnische Gefährdungen für die Mitarbeiter ergeben, ist eine erneute Gefährdungsbeurteilung jedoch vonnöten. Anlässe hierfür sind beispielsweise:

  • auftretende Berufskrankheiten
  • Arbeitsunfälle
  • Fehlzeiten aufgrund von gesundheitlichen Beeinträchtigungen am Arbeitsplatz
  • Änderungen in den Arbeitsprozessen
  • Gesetzesänderungen/neue Vorschriften
  • das Arbeiten mit neuen Maschinen/Arbeitswerkzeugen

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